Aktuell

Bis Juni 2021 wird meine Arbeit gefördert durch das Stipendium DIS-TANZEN im Programm "Neustart Kultur". Dank an die Initiative Hilfsprogramm Tanz der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.



Hauptforschungsfeld:
Schon mal von den choreomanics gehört, den von der Tanzplage besessenen BürgerInnen im Straßburg des 16. Jhd? Ähnlich massive Tanzphänomene kannte man in Italien mit der Tarantella bis in die 1950er. Man könnte auch sagen: bis zu den vorpandemischen Zeiten existierte eine tanzende Masse auch in Berlin mit der hohen Dichte an Techno Clubs. Faszinierend ist die große Prominenz, die Tanz durch solche Phänomene an öffentlichen, stark transitären, urbanen Orten erhielt. Zur Sichtbarmachung der großen Notwendigkeit des freien körperlichen Ausdruckes zu Zeiten gesellschaftspolitisch spannungsgeladener Momenten erforsche ich Strategien für choreografierte, ekstatische Körper– und Mentalzustände und deren Übertragungsmöglichkeiten auf eine nicht definierte, schwarmhafte und flüchtig organisierte Masse.


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