Choreomanics - dancing plague research project

What if dance is the only remedy left to cure?
In the 16th century this is what seemed to happen in Strasbourg, when hundreds of people started to dance in the streets in a desperate apocalyptic mood after several crop failures, epidemics and corruption. Some of them died after days and even weeks of crazed uninterrupted dancing. At a certain point of the "dancing plague phenomena", fellow citizens who were not infected were engaged to provide music and water building up a protective fellowship around the possessed dancers, motivating them to keep on dancing for as long as they needed to get rid of their compulsion.

Inspired by the historical event of the dancing plague, four dancers search for pop up stages in public places in Berlin-Friedrichshain. Bars, cafes and shops are closed at this moment due to the lock down. It is the first time in history that there have been curfews on a worldwide scale simultaneously.

As a performance group we investigated where the border lines become blurred between control, care, protection, responsibility and autonomy.
We worked with inner subtext and audio description as a tool to open up our senses towards sensual information of the urban surrounding as a nourishing source for the movement quality. Our physical research practice consisted in exploring possibilities to move on a very restricted spot outdoor to find a creative way to air out claustrophobic states of the mind. During the performative walks every dancer inhabited a personalized bordered "stage-spot": :

SMALL CIRCLE
LINE ON THE FLOOR
DOOR FRAME
TRIANGLE MADE OUT OF STONES

Choreography: Anja Kolmanics
Dance: Fausta Scarangella, Sancha Meca Castro, Steffi Sembner-Erfurt, Anja Kolmanics
Fotos: Lily Roggemann













23.4.2021, Berlin Friedrichshain





Dirty Daisy: Perfromance Initiative für Absurdästhetik

new little homepage for my collective project "Dirty Daisy", go and see the punky trailer there: https://dirtydaisy.wixsite.com/official
Anja Kolmanics und Linda Scholz sind seit über 10 Jahren in der freien Szene im zeitgenössischen Tanz tätig, im Bereich Theater für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene. Bühnentanz, Regie und Tanzvermittlung zählen zu ihren Schwerpunkten. Mit "Dirty Daisy" haben sich die beiden Künstlerinnen zu ihrer "Performance Initiative für Absurdästhetik" zusammengeschlossen und produzieren mit eingeladenen Gästen ein künstlerisch assoziatives Feld zwischen Tanz, Meditation, Punkt und Dada. Inhaltlich beschäftigt sich das Duo mit aktuellen gesellschaftliche Mechanismen, die physisch und sprachlich kritisch hinterfragt und ausgelotet werden um daraus tänzerisch-performativ neue, kreativ-absurde Gegenmodelle zu schaffen. Ein partizipativer Charakter ist für ihre Arbeit essentiell (sei es digital oder in persona). Unter einem feministischen Blickwinkel wird Dekonstruktion von Sprache, somatische Tanzpraxis und authentic movement zur wichtigen Inspirationsquelle für die künstlerische Umsetzung sowie abstrakte Bezügen zu Architektur, (politischer) Literatur und Bildhauerei.

Foto: Tijana Mirjacic


Ada Studio Showing 26.3.-28.3. - Residenz-Pilotprojekt 2021

„Where the word is a word is a word is a tongue...“




Anja Kolmanics und Linda Scholz suchen nach einer tänzerisch-theatralen Tabula Rasa und wollen in diesem nicht kultivierten Raum, dem Raum ohne Sprache unterschiedliche Meinungen unvoreingenommen neu verhandeln. Ausgangspunkt der Recherche sind Überlegungen einer körperbasierenden Bedeutungsfindung: Körper auswringen im Ringen um das richtige, physische „Wort“. Inspiriert durch das Bild der griechischen Kugelmenschen, am Rumpf miteinander verbundene Wesen, doppelt weiblich, doppelt männlich oder zweigeschlechtlich, die durch Entzweiung ihre natürliche Verständigungsform und Fortbewegungsart verloren. Dem Zeitgeist nachspürend verstehen die Performerinnen den aktuellen Moment der beschleunigten Globalisierung und des im Highspeed stattfindenden sozialen Paradigmenwechsels als genau solch einen Moment neuer Ausdrucksmöglichkeiten. Ein physisches Nachdenken also über das WIE eines neuen Miteinanders.


Foto: Aïsha Mia Lethen Bird
Showing vom 26.3.-28.3.
https://ada-studio.jimdofree.com/performances/performances-2021-m%C3%A4rz/


Aktuell

Bis Juni 2021 wird meine Arbeit gefördert durch das Stipendium DIS-TANZEN im Programm "Neustart Kultur". Dank an die Initiative Hilfsprogramm Tanz der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.



Hauptforschungsfeld:
Schon mal von den choreomanics gehört, den von der Tanzplage besessenen BürgerInnen im Straßburg des 16. Jhd? Ähnlich massive Tanzphänomene kannte man in Italien mit der Tarantella bis in die 1950er. Man könnte auch sagen: bis zu den vorpandemischen Zeiten existierte eine tanzende Masse auch in Berlin mit der hohen Dichte an Techno Clubs. Faszinierend ist die große Prominenz, die Tanz durch solche Phänomene an öffentlichen, stark transitären, urbanen Orten erhielt. Zur Sichtbarmachung der großen Notwendigkeit des freien körperlichen Ausdruckes zu Zeiten gesellschaftspolitisch spannungsgeladener Momenten erforsche ich Strategien für choreografierte, ekstatische Körper– und Mentalzustände und deren Übertragungsmöglichkeiten auf eine nicht definierte, schwarmhafte und flüchtig organisierte Masse.


One Minute Smart Phone Shotcut






Körper auf Asphalt Uferstudios März 2021


Vorankündigung - teaser zum Kurzfilmprojekt "huarch"

Ein poetisches Manifest, oder, Auflehnung gegen das sensitive Aushungern






Der Wald. Rückzugs- und Zufluchtsort, Ort der Freiheit, Unzivilisiertheit, Rohheit. Der Wald. Partisaninnenunterschlupf; Treffpunkt für Bacanales-Frauenfeste; Hexenverbündeter. Er muss weiter leben. Ohne ihn sind wir...



Dank an Astrid und Karl Kolmanics, Denise Baumer, Marianne Kaer Klausen, Jan Klein, Steffi Sembdner, Claudia Garbe, Maria, Niki und Manuel


PROJEKTE

2020


"Our Labyrinth"
Performance in der Ausstellung

"Li, Rituale und Geschenke" von Lee Mingwei
Gropius Bau Berlin
Frühling 2020
täglich 11-16:30




Foto: Ole Schwarz

zur Ausstellung



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LetMeIn Festival Berlin 2019


"Is this a human being 2"
Anja Kolmanics und Camilla Oebel



Fotos: Elise Scheider & Joshua Iype

LetmeIn Performance Festival Berlin


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"DIE STÄRKERE"
von August Strindberg

Konzept und Regie: Marianne Kjær Klausen
Premiere 5. Mai 2016, Brotfabrik
1. Juni, ausland, Berlin






Darsteller: Katarzyna Kafel und Anja Kolmanics
Musik und Komposition: Dr.Nojoke alias Frank Bogdanowitz
Licht: Holger Duhn
Kostüm: Kerstin Steingräber
Bühnenbild: Eva Sauermann
Foto/Video: Jan Klein

Programmtext:
August Strindberg schrieb das Stück als Kommentar zur Emanzipationsbewegung der Frauen um 1900 und verhandelt zentrale Fragen zu den Machtverhältnissen einer sich umwandelnden Gesellschaft. Gleichzeitig stellt der Konflikt des Sprechens und Schweigens das Unversöhnliche im Verhältnis des inneren und äußeren Lebens einer Person dar. So wird auf mehreren Ebenen gefragt, ob nicht allzu oft – bewusst oder unbewusst – das, was eigentlich vor sich geht, mit ständigem Reden maskiert wird? Verhandelt wird dies in der szenischen Begegnung einer Schauspielerin und einer Tänzerin. Zum Trailer



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PERFORMING ARTS FESTIVAL 2016


late night perform - 1 abend. 3 Stücke.
So. 29.5. 21:00
Café Fincan, Altenbrakerstr. 26
12051 Berlin


21:00 Verena Kutschera ließ sich für ihre Tanzperformance "The Tremendous Intelligence of the Body" von der halb ironisch, halb ernsthaften TV Serie "Top of the Lake" inspirieren, um das Konzept der Körperintelligenz in den Medien und dem kollektiven Bewusstsein zu erforschen.
22:00 Martina Rösler und Anja Kolmanics hinterfragen in ihrer Tanzperformance "Is this a human being – who cares?" ein an den Abgrund des Chaos gedrängtes Konzept der Menschlichkeit. Die beiden Gestalten zeigen sich verletzlich, beobachten, vermessen, helfen einander, verdrängen sich und entführen hin zu fiktiven Einsamkeits­- und Chaosszenarien.
23:00 Lisa Müller-Trede zeigt ihre 7-Kanal-Aktion "es ging durch einmal war nicht genug durch Enden beide potent ein Leck in der Mitte tropft".





Fotos: Paula Reissig





Stücke für Junges Publikum




"REALITY? - Tanzperformance für Kinder ab 13 Jahren" ...
Beteiligt als Tänzerin und Choreografin. Das Stück wurde beim Jungwild Choreografiewettbewerb ausgezeichnet. Premiere im Dschungel Wien 2013

teaser:


link zum TRAILER auf VIMEO




"DAS IST JA EIN DING" - TRAILER makemake produktionen


Beteiligt als Darstellerin/Tänzerin. Gewinner des STELLA*15 als „Herausragende Produktion für Kinder". Premiere im Dschungel - Theater für junges Publikum Wien 2015.


Besetzung:
Choreografie: Martina Rösler | Ausstattung: Nanna Neudeck, Christian Schlechter | Dramaturgie: Johanna Figl | Text: Ivan Fauri | Theaterpädagogik: Brigitte Moscon | Musik: Manfred Engelmayr | Regieassistenz: Daniela-Katrin Strobl | Produktion: Julia Wiggers | DarstellerInnen: Anja Kolmanics, Michèle Rohrbach, Pawel Duduś


Kritik zum Tanzlabor der Dingwelt





"UNS SCHWANT WAS" ...


Tanzprojekt mit der Freien Schule Rügen
Beteiligt als Choreografieassistenin


Die Inszenierung beschäftigt sich mit den hellen wie düsteren Motiven der klassischsten aller Ballettstoffe und findet seine eigene Bewegungssprache für die zentralen Momente von Ausgelassenheit, Unerreichbarkeit, Zauber, Verrat und Einsamkeit.


Die SchülerInnen bei den Proben und auf der Bühne:





Choreogrpahie und Videodesign: Miriam Ruoff
Assistenz: Anja Kolmanics
Kostüm: Anett Hunger
Licht: Felix Grimm
perform[d]ance
theater vorpommern



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YET Company


Choreographie u. Projektleitung: Fabian Cohn und Dominika Willinek
Fotos/Licht: Ole Schwarz

getanzt für die Yet Company in:
Ensemble 2015



Vivant! 2014









Zusammenarbeit mit Bildenden KünstlerInnen

"Quälgeister"

Skulptur von Birgit Dieker, 2014
zur Homepage der Bildenden Künstlerin




Robert Scheipner

mError Videoprojekt




Zur Homepage des Künstlers

Affentheater - Jörg Immendorff

Ausstellungseröffnung mit Tanzperformance
Stadtgalerie Klagenfurt
Konzept&Performance:
Anja Kolmanics
Martina Rösler




























gefördert von Kulturraum Klagenfurt
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"Ahora"

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Qué importa ahora el tiempo
el tiempo que se ha llevado mi constancia, mi energia
Qué importa ahora, cuando está acabada,
cuando puedo contemplarla

Tibia mezcla del azar y lo oportuno
dulce composición del caos y el camino
bella armonía entre el pensamiento y el delirio

Ahora, que está lista, que puedo verla,
que puedo entregarme al disfrute de sus líneas;
ahora, ella es el único motivo,
es la única certeza
que fija el tiempo sobre el infinito,
que liga el espacio sobre el cambio

y me mantiene así,
observando.



Elias Vida




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